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F.A.Q.

  1. Was versteht man unter Regelleistung beim Zahnarzt?

  2. Was ist eine Zahnzusatzversicherung und wieso sollte sie abgeschlossen werden?

  3. Welche Leistungen sind versicherbar?

  4. Wie kann die Zahnzusatzversicherung beantragt werden?

  5. Kann ein Abschluss während einer laufenden Behandlung erfolgen?

  6. Mein Zahnarzt hat Behandlungsbedarf festgestellt. Kann ich mich noch versichern?

  7. Wann gilt eine Behandlung rechtlich als angeraten?

  8. Kann man fehlende Zähne mit versichern?

  9. Ist beim Abschluss ein zahnärztliches Zeugnis einzureichen?

  10. Was bedeuten Wartezeiten bei der Zahnzusatzversicherung?

  11. Was bedeutet Summenbegrenzung?

  12. Wie ist die übliche Dauer einer Zahnzusatzversicherung?

  13. Gibt es Nachlässe oder besondere Tarife für Angestellte im öffentlichen Dienst?

  14. Was ist bei Wurzelbehandlungen zu beachten?

  15. Werden Kosten für Inlays von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen?

  16. Werden Kosten für Bleaching übernommen?




1. Was versteht man unter Regelleistung beim Zahnarzt?

Für gesetzlich versicherte Patienten stellen die Krankenkassen nur einen gewissen zweckmäßigen Leistungsumfang bereit. Die medizinisch notwendigen Behandlungen dieses zweckmäßigen Leistungspaketes werden beim Zahnarzt als Grundversorgung oder Regelleistung verstanden. Viele Patienten bekommen dies am Beispiel vom Zahnersatz zu spüren. Werden vom Patienten bestimmte Wünsche bezüglich des Materials des Zahnersatzes geäußert, bekommen sie von ihrem Zahnarzt schnell entgegnet, dass ihre Krankenkasse für dieses Material nicht aufkommt. Verständlicherweise möchte auch der Kassenpatient einen natürlich aussehenden Zahnersatz erhalten, doch die Krankenkassen berücksichtigen bei ihren Leistungen keine ästhetischen Aspekte.

Grundsätzlich werden von der Krankenversicherung 50 % der anfallenden Rechnungsbeträge für eine Basisbehandlung übernommen. Dieser Satz kann bis auf 65 % gesteigert werden, wenn für mindestens 10 Jahre durchgängig ein Bonusheft geführt wurde, welches regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen nachweist. Werden vom Patienten Behandlungen gewünscht, die ihre Krankenkasse nicht als Basisbehandlung auffasst, so übernimmt die Krankenkasse dennoch nur die Höhe der Kosten die mit der Basisbehandlung angefallen wären.


2. Was ist eine Zahnzusatzversicherung und wieso sollte sie abgeschlossen werden?

Die Zahnzusatzversicherung ist eine ideale Ergänzung für gesetzlich Versicherte. Sie hebt das Leistungsniveau der Krankenkasse auf den jeweiligen individuellen Bedarf an, d. h. durch den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung lässt sich die Höhe des Eigenanteils an den Behandlungskosten für den Patienten reduzieren.


3. Welche Leistungen sind versicherbar?

Zu versicherbare Zahnbehandlungen können je nach Versicherer und deren Tarife z. B. Wurzelbehandlungen, Kunststofffüllungen, Inlays, Fissurenversiegelung, Paradontalbehandlung und professionelle Zahnreinigung zählen.

Leistungen betreffend des Zahnersatzes können mit einer Zahnzusatzversicherung versichert werden. Die gesetzliche Krankenversicherung sieht in ihrer Regelversorgung meist nur 'unschönen' Zahnersatz aus Metall vor, besonders im Bereich der Backenzähne. Mit dem richtigen Versicherungstarif kann auch mit wenig oder sogar ganz ohne Zuzahlung ein natürlich wirkender Angleich neuer Zähne an den benachbarten realisiert werden (z. B. durch Materialeinsatz von Voll-Keramik oder keramiküberzogenem Zahnersatz).

Auch für medizinisch notwendige, jedoch nicht von der gesetzlichen Krankenversorgung vorgesehene kieferorthopädische Maßnahmen und für komforterhöhende Maßnahmen können Zahnzusatzversicherungen Kostenerstattungen vorsehen.


4. Wie kann die Zahnzusatzversicherung beantragt werden?

Wenn Sie sich für einen Tarif entschieden haben, klicken Sie bitte bei dem gewünschten Tarif auf Online-Antrag, beantworten Sie die Antragsfragen und klicken Sie auf senden. Dadurch kommt noch kein Vertrag zustande.

Wir prüfen, ohne eine Weiterleitung an die jeweilige Versicherungsgesellschaft, ob aufgrund Ihres Gesundheitszustandes eine Annahme durch die Gesellschaft möglich ist. Wunschgemäß per E-Mail oder Post schicken wir Ihnen anschließend ein ausführliches Angebot mit Vertragsbedingungen und den Antrag zu.

Dieser Service ist selbstverständlich kostenfrei und unverbindlich.


Gerne können Sie sich auch den Antrag zu dem gewünschten Tarif herunterladen und uns ausgefüllt zurücksenden.


5. Kann ein Abschluss während einer laufenden Behandlung erfolgen?

Fast alle Versicherungsgesellschaften fragen im Antrag nach, ob Behandlungen notwendig, angeraten, geplant oder beabsichtigt sind.

Laufende Behandlungen sind meist vom Versicherungsschutz ausgeschlossen und können dazu führen das der Versicherer einen meist kostenpflichtigen zahnärztlichen Befundbericht von Ihrem Zahnarzt verlangt. Dies ist in der Regel jedoch nicht sinnvoll. Die dort gestellten Fragen zum aktuellen Zahnzustand gehen weit über die ursprünglichen Fragen im Antrag hinaus. Dies kann dazu führen, dass der Versicherer, aufgrund der dort gemachten Angaben, den Antrag ablehnt.

Wir empfehlen daher immer erst eine Antragstellung nach einer abgeschlossenen Behandlung.

Grundsätzlich sind Sie dazu verpflichtet, alle Fragen im Antrag ehrlich zu beantworten. Verschweigen Sie den Gesundheitszustand bzw. Behandlungsbedarf oder machen Sie nachweislich falsche Angaben im Antrag, darf die Gesellschaft bei Bekanntwerden vom Vertrag zurücktreten und Sie verlieren den Versicherungsschutz.


6. Mein Zahnarzt hat Behandlungsbedarf festgestellt. Kann ich mich noch versichern?

Nein. Für bereits vor Vertragsbeginn eingetretene Versicherungsfälle besteht kein Versicherungsschutz. Um ganz sicher zu gehen, sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Zahnärztin, inwieweit Behandlungen oder neuer Zahnersatz angeraten, geplant oder beabsichtigt sind und bereits in Ihrer Patientenakte vermerkt wurde.


7. Wann gilt eine Behandlung rechtlich als angeraten?

Sobald der Zahnarzt erstmalig bei einer Untersuchung Behandlungsbedarf feststellt, d. h. der Zahnarzt zur Erkenntnis der Notwendigkeit einer medizinischen Heilbehandlung kommt, gilt die Behandlung rechtlich als angeraten und der Versicherungsfall beginnt. Ob der Behandlungsbedarf akut ist oder nicht spielt hierbei keine Rolle. Der untersuchende Zahnarzt vermerkt dies i. d. R. in der Patientenkartei. Bei Antragstellung einer Zahnzusatzversicherung hat der Patient wahrheitsgemäße Angaben über angeratene Behandlungen zu machen.


8. Kann man fehlende Zähne mit versichern?

Sofern vor Antragstellung des Zahnzusatzversicherungsvertrages seitens des Zahnarztes kein Vermerk über eine angeratene Behandlung der betreffenden fehlenden Zähne in die Patientenkartei eingetragen wurde, z. B. weil medizinische Notwendigkeit besteht, können diese fehlenden Zähne mitversichert werden. Je nach Versicherer dürfen dem Patienten nur eine gewisse Anzahl an Zähnen fehlen, damit ein Versicherungsabschluss möglich ist. Auch der vom Patienten zu tragende prozentuale (manchmal auch totale) Beitragsaufschlag pro fehlendem Zahn unterscheidet sich von Versicherer zu Versicherer.


9. Ist beim Abschluss ein zahnärztliches Zeugnis einzureichen?

Das wird bei den Versicherungsgesellschaften unterschiedlich gehandhabt. In den meisten Fällen ist ein solches Zeugnis nicht von Nöten. Je schlechter aber der Zustand der Zähne des Patienten ist, z. B. viele fehlende Zähne, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Versicherer ein zahnärztliches Zeugnis verlangt. Auch wenn sich der Patient zur Zeit des Versicherungsabschlusses in zahnärztlicher Behandlung befindet, wird manchmal nach einem Zeugnis gefragt.


10. Was bedeuten Wartezeiten bei der Zahnzusatzversicherung?

Unter Wartezeit versteht man die Zeit, die der Patient abwarten muss, bevor Leistungen von der Zahnzusatzversicherung übernommen werden. Damit sichert sich die Versicherungsgesellschaft dahingehend ab, dass der Patient nicht Leistungen erhalten kann die aus Handlungsbedarf (welcher nicht den Weg in die Patientenkartei fand) vor Versicherungsbeginn resultierten. Die Wartezeit beträgt meist einige Monate.


11. Was bedeutet Summenbegrenzung?

Eine Summenbegrenzung sieht die Beschränkung der Leistungen im Versicherungsfall vor, d. h. es werden nur Leistungen bis zu einer bestimmten Höhe übernommen. In manchen Verträgen werden Summenbegrenzungen auch zeitlich beschränkt. Bei der Wahl der Zahnzusatzversicherung sollte der Patient sich für eine entscheiden, die möglichst keine Summenbegrenzung vorsieht, und wenn doch dann eine mit möglichst kurz andauernder Summenbegrenzung.


12. Wie ist die übliche Dauer einer Zahnzusatzversicherung?

Die Dauer beträgt meist ein Jahr und verlängert sich stillschweigend um ein weiteres Jahr, sofern nicht fristgemäß gekündigt wird (meistens mind. 3 Monate vor Versicherungsende). Die Mindestlaufzeit, die Dauer und die Kündigungsfristen unterscheiden sich jedoch von Versicherer zu Versicherer.


13. Gibt es Nachlässe oder besondere Tarife für Angestellte im öffentlichen Dienst?

Nein, für Angestellte im öffentlichen Dienst gibt es keine Rabatte oder besondere Tarife. Es gelten für alle gesetzlich Krankenversicherte die gleichen Tarife.


14. Was ist bei Wurzelbehandlungen zu beachten?

Die gesetzliche Krankenversicherung trägt i. d. R. nur die Kosten für bis zu zwei Wurzelbehandlungen pro Zahn. Ergibt sich darüber hinaus eine medizinische Notwendigkeit weiterer Wurzelbehandlungen kann eine Zahnzusatzversicherung je nach Tarif die anfallenden Kosten dafür übernehmen.


15. Werden Kosten für Inlays von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen?

Im Gegensatz zu klassischen Kunststofffüllungen, die vom Zahnarzt direkt im Mund des Patienten eingebracht werden sind Inlays passgenaue, im Labor gefertigte Zahnfüllungen. Sie sind meist nur im Leistungsumfang der Krankenkassen enthalten, wenn sie aus Amalgam bestehen. Kosten für hochwertigere Inlays können durch Zahnzusatzversicherungen teilweise übernommen werden. Hier lohnt sich der Tarifvergleich bei den diversen Versicherern.


16. Werden Kosten für Bleaching übernommen?

Bleaching ist eine Aufhellung der Zähne und somit keine medizinische Behandlung. Da es eine rein kosmetische Zahnbehandlung darstellt, kommen für die Kosten die Krankenkassen nicht auf. Auch eine Zahnzusatzversicherung ändert daran nichts.

 

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